Florenz – Stadt der Künste

Florenz ist der aktuelle Schauplatz meiner historischen Romane. Das Manuskript liegt bei der Agentur und wird interessierten Lektoren vorgestellt. Eine spannende Sache. Leider ist die Zahl der Programmplätze begrenzt. Spannend. Macht Florenz das Rennen? Natürlich schreiben viele meiner Kollegen tolle historische Romane.

Es wäre toll, wenn es endlich klappt. An diesem Buch arbeite ich seit Jahren. Leider mit Unterbrechungen. Ich zeige euch meine schönsten Plätze in Firenze.

Quer durch Florenz auf den Spuren einer Autorin

Einer meiner Lieblingsplätze und Hauptlocation des Romans ist die berühmte Kuppel von Brunelleschi. An der Seite des Campanile findet ihr eine Statue von Filippo Brunelleschi. Der Kuppelbauer schuf in Florenz und der Toskana noch andere Bauwerke.

Ihr solltet euch Zeit nehmen, das Gesamtkunstwerk zu betrachten. Auch die Besichtigung der Kuppel ist sensationell. Ihr erkennt die einzelnen Baustufen und viele Exponate. Beispielsweise ein Kran, den Filippo erfunden hat. An der Cupola hängen viele Erfindungen und Ereignisse. Es macht mich traurig , wie vergesslich solche Meisterwerke sind.

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Cupola innen

Jedenfalls ist es für mich immer ein tolles Erlebnis, die Stufen hochzukeuchen und mit den Fingern über die versetzten Backsteine zu streichen. Ja, genau, im Fischgrät-Muster, so wie ich es in meinem Florenz-Roman beschrieben habe. Wahnsinn, oder? Stein für Stein, Quader für Quader. Brunelleschi vertraute darauf, dass diese Kuppel hält. 1436 war es dann soweit. Das war ein Ereignis, für das die Menschen aus allen Teilen Italiens angereist waren. Sie wollten dieses Wunder selbst sehen. Nur ein Mann verlor sein Leben. Angesichts einer Bauzeit von 16 Jahren und für die damalige Zeit beachtlich!!

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Recherche am Schreibtisch und vor Ort in Florenz

Phasenweise versank mein Laptop zu beiden Seiten zwischen Büchern. Oberhalb des Sideboards hingen Pläne und Zeittafeln . Filippo Brunelleschi hatte weniger Licht beim Arbeiten. Trotzdem schaffte er Einzigartiges.

Natürlich fand die Recherche nicht nur am Schreibtisch statt. Es ging nach Florenz, mehrfach. Nichts ist besser, als sich die Inspiration vor Ort zu holen. Es schreibt sich anders, wenn man die Bauwerke live vor sich hat. Allerdings war es zeitlich unmöglich, den 450 Seiten umfassenden Roman in Florenz zu schreiben. Damals arbeitete ich noch anders. Mehr Bauchgefühl, weniger Plot-Vorarbeit. Heute ist das anders.

Und das Bauchgefühl kommt beim Vorplotten nicht zu kurz. Es ist schwierig, an manchen Orten die Zeitreise zu meistern. Vieles hat sich verändert. Man kann die Touristenströme nicht ausblenden. Oftmals bin ich zu späterer Stunde unterwegs. Da ist es ruhiger und ich kann einen klaren Gedanken fassen.

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Ein kleiner Einblick … abgesehen von den Buchstapeln daneben

Palazzo Davanzati – mein “Zuhause” für meine Heldin

Einer der schönsten Palazzi in Florenz ist der Palazzo Davanzati. Er ist das Zuhause meiner Heldin Juliana. Außerdem war der Palazzo für seine Zeit damals modern und außergewöhnlich. Es gab einen Aufzug für Speisen. Dickes Bollwerk schützte den Palazzo. Mehr könnt ihr nachlesen, wenn der Roman veröffentlicht wird.

Ich bin jedes Mal aufs Neue fasziniert, wenn ich den Innenhof betrete. Geschichte pur, damals wie heute. Die Angestellten sind verwundert, weil ich so lange drinnen bleibe und mir alles genau anschaue. Ich genieße jede Sekunde meines Aufenthalts und fühle mich meiner Geschichte so unglaublich nah. Wenn ihr in Florenz seid, müsst ihr den Palazzo besichtigen. Es lohnt sich auf jeden Fall.

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Palazzo Davanzati – Innenhof – Herrlich, findet ihr nicht auch?

Allein bei den Fotos seufze ich sehnsüchtig. Am liebsten würde ich die Koffer packen, ab nach Florenz. Aber so ist das beim Schreiben. Irgendwann ist der Zeitpunkt gekommen, das Buch abzuschließen und sich dem Nächsten zu widmen.

Aufmerksame Blog-Leser wissen, dass ich an meiner Überarbeitung vom Venedig-Thriller stecke. Diese möchte ich bis Ende des Jahres abschließen. Warum? Das verrate ich nächste Woche, wenn mich bis dahin nicht noch ein ganz anderes Thema rund um Bella Italia erwischt!

Mi fa piacere! Das freut mich!

Ich mach Fortschritte in meinem Italienisch-Kurs. Ab Februar gibt es eine Fortsetzung. Auch wenn es immer komplexer wird, Italienisch ist eine wunderschöne Sprache. Gestern stellte ich verblüfft fest, dass der Satz “Ich habe eine Erkältung” toll klingt. Meine sympatico Lehrerin war verdutzt, als ich das sagte. Dann lächelte sie.

Oh Bella Italia! Ich wünsche euch eine schöne Woche. Bis bald , meine lieben Italien-Freunde!

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Ciao Manu
Autorin und Bloggerin aus Leidenschaft, die Euch gerne auf ihren Recherche-Reisen quer durch Italien mitnimmt!

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